Auf dem Weg nach Ushuaia wurde mir bewusst, dass ein Fahrzeug ohne Heizung und Isolation vielleicht nicht die optimale Wahl war für klimatische Bedingungen unter 10°C…


Am nächsten Tag wurde das Wetter aber wieder besser, es war immer noch kalt, aber wenigstens schön.










Nach einem Abstecher an den Strand für die Nacht, ging es mit einem sensationellen Sonnenaufgang wieder ab auf die Strasse.















Vorbei an Guanacos (eine Unterart von Kamelen, zu deren Familie auch die Alpacas und Lamas gehören), Emus (einem kleinen „Vogelstrauss“), und hochgesteltzen Hasen ging es von super Sonnenaufgängen bis Sonnenuntergängen ziemlich gut vorwärts.
Kurz vor Rio Gallegras, ging die Lampe für den Alternator an. 🥺 Das heisst, dass kein Strom mehr produziert wurde, und ich eigentlich nur noch mit Reststrom der (wirklich sehr kleinen) Batterie unterwegs war.
Na toll! Mein Ziel am 22. März in Ushuaia zu sein, war somit auch wieder nicht machbar.
Da es späht war, suchte ich für die Nacht einen Platz und ein Restaurant.







Es gab doch tatsächlich einen Guanaco-Burger, welchen ich natürlich probieren musste…
Guanaco schmeckt wie Rindfleisch gemischt mit ganz feinem Lamm.
Im Restaurant gab es ein gutes WLAN und ich fand auch meine Anlaufstelle für den nächsten Tag. Einen auf Alternatoren spezialisierter Mechaniker.
Am nächsten Tag fuhr ich also hin, und er mass den produzierten Strom, welcher nicht vorhanden war, was tatsächlich bedeutete, dass mein Alternator kaputt war.
Leider hätte er keine Zeit meinen Alternator zu machen. Andererseits, wenn ich ihn selbst ausbaue, würde er ihn sich heute noch anschauen… 🙈
Gesagt getan. Ich baute also den Alternator aus, und er flickte ihn. Es war ein Lagerschaden, welcher gelegentlich altersbedingt auftreten kann.




Auch wieder nach der Siesta war mein Motor wieder komplett und ich machte noch ein paar Kilometer.
Mein Weg führte durch Chile. In welchem ich auch die Nacht verbrachte.




Nach einer kalten Nacht, waren die letzten Kilometer von Cerro Sombrero bis nach Ushuaia eigentlich nur noch Formsache.
Die Aussicht und das gebotene Panorama war aber atemberaubend. Ich liesss mich also von der schönen Natur berieseln.











Das Ende der Welt gibt’s im nächsten Beitrag.
Stay refreshed – Have a Mojito. 😊


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