La Paz – oder auch der Kessel

Nach einer entspannten Überlandfahrt begrüsste mich La Paz mit einem Verkehrschaos sondergleichen. Die Bolivianer sind im Gegensatz zu den Argentiniern nicht sehr zimperliche Autofahrer. Es wird gefahren wo Platz ist, gehupt, wo keiner ist, und Verkehrsregeln sind auch eher Empfehlungen. Speziell in urbaneren Gebieten.

Auf dem Weg sind mir drei (vermutlich) sehr hohe Berge aufgefallen. Ich bewegte mich ja schliesslich schon auf 4000 m.ü.M also mussten die immerweissen Schneeberge noch viel höher sein.

Als ich dann unter einer Gondelbahn durchfuhr, wusste ich, das Stadtzentrum kann nicht mehr weit sein.

Ich war allerdings sehr erstaunt, dass „El Alto“ eigentlich ein Vorort (bzw. eine eigene Stadt) vor La Paz ist. Als ich das erste Mal an der Kante zum Kessel der sich La Paz nennt stand, war ich überwältigt.

Nachdem ich die Strasse zum Stadtzentrum heruntergefahren war, hatte ich etwas Angst für immer in La Paz bleiben zu müssen (oder zumindest der Bulli). Weil die Strasse, die ich heruntergefahren war, würde Vanilla Thunder ganz sicher nie mehr aus eigener Kraft hinauf fahren. 😂

In der Nähe des Stadions fand ich eine ruhige nicht allzu steile Ecke in der ich den Bulli abstellte, um La Paz zu erkunden.

Nach ein paar Tagen lernt man eine Stadt erst richtig kennen. So ging es auch mir. Ich habe tolle Spots für Fotos gefunden. Geniesst sie:

Nach einem Ausflug auf den Mond, bzw. ins Valle de la Luna habe ich die Nacht neben dem „Teufelszahn“ verbracht.

Danach konnte ich La Paz über eine nicht so schnelle, weil immer noch steile, Schnellstrasse verlassen. 😉

Stay refreshed – Have a Mojito! 😊

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